Köln, 30. März 2009 – Für die 104-jährige Mathilda Gogolan aus Indianapolis, USA wird am heutigen Montag, 30. März 2009 um 15:00 Uhr ein großer Wunsch Wirklichkeit: Noch einmal ihren Neffen zu treffen – und dieses per Videokonferenz! Die Dame lebt trotz ihres beträchtlichen Alters immer noch unabhängig in einer betreuten Wohngemeinschaft im Raum Castleton. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie von Ihrer Makuladegeneration erfuhr, häkelte sie noch leidenschaftlich gerne. Sie spricht immer noch fließend Deutsch, Russisch und Polnisch. Sie wuchs in Russland auf, welches im späteren 20. Jahrhundert ein Teil Polens wurde. Als die russische Armee am Ende des 2. Weltkrieges in jenes Gebiet einfiel, war sie sogar kurzzeitig in Gefangenschaft. Zur selben Zeit wurde ihr Ehemann in ein russisches Gefangenenlager verschleppt und überlebte nicht. Mathilda schaffte es jedoch, aus dem russisch besetzten Territorium zu entkommen. Nach 3 Jahren auf der Flucht, landete Sie in den Vereinigten Staaten. Dort fand sie Verwandte im Raum Cleveland. Mathildas Wunsch ist es, ihren Neffen Paul Wendland, zu dem sie seit seinem 8. Lebensjahr keinen Kontakt mehr hatte, noch einmal zu sehen. Dieser ist um die 70 Jahre alt, arbeitet als Autor und Dichter und lebt in Schongau, in der Nähe von München. Mathildas Tochter hatte Paul wiederentdeckt, nachdem ein anderer Verwandter ihr von einem kürzlich von ihm veröffentlichtem Buch erzählt hatte. Paul gab darüber ein Interview im deutschen Fernsehen. Die Tochter hatte das Interview im Internet gefunden und es ihrer Mutter Mathilda gezeigt, die sofort den Drang verspürte, sich mit ihrem lang verlorenen Neffen in Verbindung zu setzen. Dies wird nun am heutigen Montag aufgrund der Unterstützung von NCS Nißlbeck und dem Excellent Business Center München, die sich sofort bereit erklärten, die Videokonferenz kostenlos zu organisieren, möglich sein.